Dienstunfähigkeits­versicherung der Debeka

Was ist eine Dienstunfähigkeitsversicherung?

Eine Dienstunfähigkeitsversicherung greift sowohl bei Beamten als auch bei Soldaten, die aufgrund einer körperlichen Einschränkung, aber auch wegen psychischen Gegebenheiten ihrem Dienst nicht mehr nachgehen können.

Festgestellt wird eine mögliche Dienstunfähigkeit durch einen Amtsarzt oder Truppenarzt. Der Unterscheid zwischen einer Arbeitsunfähigkeit ist, dass eine Arbeitsunfähigkeit auch nur von kurzer Dauer sein kann, während eine Dienstunfähigkeit dauerhaft anhält und eine Weiterführung der Tätigkeit nicht möglich macht.
In den meisten Fällen werden die Soldaten oder Beamten bei einer Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt oder sogar in einzelnen Fällen entlassen. Gerade Beamte auf Widerruf oder Probe stehen schnell vor einer finanziellen Ausnahmesituation, wenn ihre Versorgung wegfällt, denn je früher ein Beamter aus dem Dienst ausscheidet, desto geringer fallen mögliche Zahlungen oder Pensionen aus.

Auch Beamte auf Lebenszeit haben teilweise vorübergehend mit Kürzungen ihrer Verdienste zu kämpfen.
Eine Dienstunfähigkeitsversicherung greift genau bei diesen Fällen ein.

Sie fängt den Verdienstausfall auf und schließt die finanzielle Lücke, die durch den Verlust des Dienstes eingetreten ist. Dabei füllt sie das Ruhgehalt mit der jeweiligen abgeschlossenen Versicherungssumme so auf, damit das monatliche übliche Gehalt zur Verfügung steht.

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Welche Leistungen sind in der Dienstunfähigkeitsversicherung der Debeka enthalten?

In der Debeka Dienstunfähigkeitsversicherung wird eine monatliche Rente vereinbart, die bei dem Eintritt einer Dienstunfähigkeit ab der Einreichung der Bescheinigung über die Dienstunfähigkeit ausgezahlt wird. Hierbei wird vorher genau berechnet, welche Versorgungslücke geschlossen werden soll. In der Regel erhalten Beamte nach der Ausscheidung aus dem Dienst nur noch bis zu 60% ihres regulären Gehaltes.

Gerade bei finanziellen Ausgaben, wie Miete, Kredite, aber auch normale Lebenserhaltungskosten, kann dies eine große Lücke einreißen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, dass in dem Vertrag gleichzeitig eine Summe angespart wird, die automatisch ausgezahlt wird, wenn die Dienstunfähigkeitsversicherung nicht in Anspruch genommen worden ist.
Der Vorteil bei dieser Art der Dienstunfähigkeitsversicherung ist hierbei, dass die Versicherung nicht eine reine Risikoversicherung ist, die man bezahlt, aber nie weiß, ob sie genutzt werden muss. Sobald das Ruhestandsalter eintritt, wird der Vertrag automatisch beendet und die angesparte Summe steht der versicherten Person zur Verfügung.

Ebenfalls wird die Debeka Dienstunfähigkeitsversicherung sofort bei Eintritt der Dienstunfähigkeit beitragsfrei weitergeführt. Das bedeutet, dass die Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme sowie die gesamten Abläufe beitragsfrei bleiben, was einen großen Vorteil in der ohnehin bereits belastenden Situation einer Dienstunfähigkeit ist.

Bei Beamten auf Widerruf oder Beamten auf Probe werden die versicherten Leistungen der Dienstunfähigkeitsversicherung für einen Zeitraum von 6 Jahren gewährt, nachdem die Bescheinigung eines Arztes vorliegt. Über den Zeitraum von 6 Jahren hinaus leistet die Debeka weiter Zahlungen, wenn die versicherte Person durch eine Körperverletzung, Krankheit oder durch altersbedingte Erscheinungen nicht in der Lage ist, den Beruf zu den üblichen Tätigkeiten weiter auszuführen oder einen gleichwertigen Beruf auszuführen. Bedingung hierfür ist jedoch, dass die versicherte Person nachweislich über mindestens 3 Jahre ihren Dienst nicht mehr ausführen kann.

Da die Dienstunfähigkeitsversicherung sehr individuell auf die versicherte Person abgeschnitten ist, lässt sich keine genaue Aussage über die Höhe der Kosten bestimmen.
Zum einen bestimmt das Eintrittsalter bei der Versicherung die Grundkosten. Je jünger die versicherte Person ist, desto geringer fallen die Kosten für die Dienstunfähigkeitsversicherung aus, da es oftmals auch gerade für Anwärter sehr preiswerte Einstiegstarife gibt.

Außerdem entscheidet der aktuelle Gesundheitszustand über die Kosten der Versicherung. Bestehen bereits Krank­hei­ten oder auch Anzeichen dafür, dass eine Dienstunfähigkeit eintreten könnte, fallen die Kosten höher aus, da das Risiko höher ist.

Je nach gewünschter Versicherungssumme steigt auch der zu zahlende Beitrag. Gleichzeitig bestimmt auch die Versicherungsdauer, also die Dauer der monatlichen gewünschten Zahlungen darüber, wie preisintensiv eine Dienstunfähigkeitsversicherung wird.

Zu guter Letzt ist die berufliche Tätigkeit entscheidend darüber, wie sich die Gesamtkosten der Versicherung zusammensetzen. Gerade Berufe wie Lehrer haben beispielsweise ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen, wie Burn Out oder Depressionen. Diese Berufsgruppe stellt ein hohes Risiko für eine Dienstunfähigkeit dar, weswegen die Preise automatisch höher ausfallen.

Aber auch Berufe, die ein hohes Risiko aufgrund ihrer Gefährdung darstellen, sind in der Absicherung automatisch höher einzustufen. Die Wahrscheinlichkeit für den Eintritt einer Dienstunfähigkeit z.B. bei Polizisten ist sehr hoch, weswegen eine Dienstunfähigkeit auch empfohlen wird.

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