Ausgangslage während des Referendariats
Referendare im Beamtenverhältnis auf Widerruf sind grundsätzlich beihilfeberechtigt, häufig mit einer geringeren Beihilfequote als spätere Beamte auf Lebenszeit. Viele bleiben während dieser Zeit in der gesetzlichen Krankenversicherung, da eine private Absicherung angesichts der zunächst unklaren beruflichen Perspektive nicht immer angezeigt ist.
Was sich mit der Übernahme ändert
- Mit der Verbeamtung auf Probe steigt in der Regel die Beihilfequote auf den regulären Satz für aktive Beamte
- Die gesetzliche Krankenversicherung deckt dann nur noch einen Teil ab, der nicht optimal zur Beihilfe passt
- Eine private Krankenversicherung mit auf die Beihilfe abgestimmtem Tarif wird für die meisten wirtschaftlich sinnvoller
- Das jüngere Eintrittsalter zu diesem Zeitpunkt wirkt sich in der Regel günstig auf den PKV-Beitrag aus
Warum der Zeitpunkt der Verbeamtung günstig für einen Wechsel ist
Der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung ist für Beamte grundsätzlich zu jedem Zeitpunkt möglich, jedoch wirkt sich ein junges Eintrittsalter meist günstig auf die Beitragshöhe aus, da die kalkulatorische Vorsorge für spätere Lebensjahre über einen längeren Zeitraum aufgebaut werden kann. Zudem sind gerade jüngere Berufseinsteiger häufig noch gesundheitlich unbelastet, was die Gesundheitsprüfung erleichtert.
Worauf beim Übergang zu achten ist
- Zeitpunkt der Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe und den damit verbundenen Beihilfewechsel klären
- Kündigungsfristen der bisherigen gesetzlichen Krankenversicherung beachten
- Antrag auf PKV möglichst frühzeitig vor dem geplanten Wechseltermin stellen
- Prüfen, ob eine freiwillige Vorversicherung in der GKV bestand, da dies für den Wechsel relevant sein kann
Ein gut geplanter Übergang von der Krankenversicherung im Referendariat zur Absicherung im Beamtenverhältnis auf Probe kann langfristig sowohl beim Beitrag als auch bei der Leistung Vorteile bringen. Eine individuelle Beratung hilft, den richtigen Zeitpunkt und Tarif zu finden.
- Mit der Übernahme in das Probebeamtenverhältnis steigt meist die Beihilfequote.
- Die gesetzliche Krankenversicherung passt danach oft nicht mehr optimal zur Beihilfe.
- Ein junges Eintrittsalter wirkt sich günstig auf den PKV-Beitrag aus.
- Kündigungsfristen und der richtige Zeitpunkt für den Wechsel sollten frühzeitig geplant werden.
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Häufige Fragen
Ab wann sollte ich mich um die Krankenversicherung nach dem Referendariat kümmern?+
Idealerweise bereits einige Monate vor der geplanten Übernahme, um ausreichend Zeit für Vergleich, Antragstellung und Kündigungsfristen zu haben.
Bin ich als Referendar bereits beihilfeberechtigt?+
In der Regel ja, häufig jedoch mit einer geringeren Beihilfequote als spätere Beamte auf Lebenszeit. Die genaue Regelung hängt vom jeweiligen Bundesland ab.
Muss ich sofort nach der Verbeamtung in die PKV wechseln?+
Nein, ein Wechsel ist grundsätzlich jederzeit möglich, ein früher Zeitpunkt bringt jedoch häufig Vorteile bei Beitrag und Gesundheitsprüfung.
Was passiert mit meiner bisherigen gesetzlichen Krankenversicherung?+
Diese kann bei einem Wechsel in die PKV unter Einhaltung der Kündigungsfristen beendet werden, sobald der neue Vertrag zugesagt ist.
